Gleitzeitkonto-Rechner
Trage Soll- und Ist-Stunden je Wochentag ein und übernimm den Übertrag aus der Vorwoche – der Rechner zeigt dein neues Zeitguthaben bzw. deine Zeitschuld.
Woche: 39,00 Std gearbeitet · Saldo diese Woche −1,00 Std
Neuer Gleitzeitsaldo (inkl. Übertrag): −1,00 Std
So funktioniert ein Gleitzeitkonto
Bei Gleitzeit legen Beschäftigte Beginn und Ende ihrer Arbeit innerhalb eines vereinbarten Rahmens selbst fest. Das Gleitzeitkonto hält fest, wie viel tatsächlich gearbeitet wurde (Ist-Zeit) im Vergleich zur vertraglichen Vorgabe (Soll-Zeit). Die Differenz ist der Saldo:
Saldo = Σ (Ist-Stunden − Soll-Stunden) + Übertrag aus der Vorperiode Ein positiver Saldo ist ein Zeitguthaben (Plusstunden), ein negativer eine Zeitschuld (Minusstunden). Guthaben lässt sich meist durch Freizeit („Gleittag“) abbauen, Minusstunden werden nachgearbeitet.
Kernzeit, Gleitspanne und Kappungsgrenzen
- Kernzeit: Zeitraum mit Anwesenheitspflicht (z. B. 9:00–15:00 Uhr).
- Gleitspanne: Rahmen mit freier Wahl von Beginn und Ende (z. B. 6:00–20:00 Uhr).
- Kappungsgrenze: Höchststand des Kontos (z. B. +40 / −10 Stunden). Guthaben darüber kann verfallen.
- Übertrag: Der Saldo, der in die nächste Woche oder den nächsten Monat mitgenommen wird.
Rechenbeispiel
Eine Woche mit Soll 40 Stunden und Ist 43,5 Stunden ergibt +3,5 Stunden. Kommt ein Übertrag von +6 Stunden aus der Vorwoche hinzu, steht das Konto bei +9,5 Stunden Guthaben. Bei einer Kappungsgrenze von +40 Stunden ist das unbedenklich; ein Gleittag würde das Guthaben um 8 Stunden reduzieren.
Hinweis: Auch bei flexibler Gleitzeit gelten die Höchstarbeitszeit (§ 3), Pausen (§ 4) und die 11-Stunden-Ruhezeit (§ 5) des ArbZG.
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Häufig gestellte Fragen
Hinweis: Dieser Rechner und die Inhalte bieten eine allgemeine Orientierungshilfe auf Basis der angegebenen Annahmen und stellen keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich sind der jeweils geltende Gesetzestext sowie Tarif- und Arbeitsvertrag.